ACBA begrüßt Huawei als neues Mitglied

v.l.n.r. Veronika Ettinger, Janet Mo, Christian Kern, Pan Yao, Wang Fei, Chen Feiyun, Joe Kelly
v.l.n.r. Veronika Ettinger, Janet Mo, Christian Kern, Pan Yao, Wang Fei, Chen Feiyun, Joe Kelly

Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung von Huawei und der Austrian Chinese Business Association zum exklusiven Event „Huawei – Inside & Outside“ im Grand Hotel Wien. Einblicke in die Entwicklung und Strategien des Unternehmens standen ebenso auf dem Programm wie angeregte Diskussionen und Networking.

Seit 2010 setzt sich die Austrian Chinese Business Association (ACBA) für die Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen und den kulturellen Austausch zwischen Österreich und China ein. Als jüngstes Mitglied gehört ab sofort auch Huawei der Vereinigung an. Anlässlich des Beitritts luden beide zu einer Abendveranstaltung unter dem Titel „Huawei – Inside & Outside“.

 

„Wir freuen uns, mit Huawei eines der größten und wichtigsten Technologie-Unternehmen als neues Mitglied in der ACBA begrüßen zu dürfen“, so Prof. Dr. Georg Zanger, Präsident der Austrian Chinese Business Association. „Huawei ist nicht nur für uns eine Bereicherung. Ich bin sicher, dass Österreich vom Know-how und den Lösungen des Unternehmens – nicht zuletzt beim 5G-Aufbau – enorm profitieren kann.“

 

In kurzweiligen Präsentationen brachten Joe Kelly (Huawei Vice President Corporate Communications), Simon Lacey (Huawei Vice President Government Affairs), Pan Yao (CEO Huawei Austria) und Wang Fei (General Manager Huawei Austria Consumer Business) den Gästen die nationale und internationale Entwicklung des Unternehmens, sein Philosophie, Erfolgsfaktoren und Strategien näher. 

 

Erfolgreich trotz Gegenwind

Huawei befindet sich nach wie vor international auf Erfolgskurs: Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 180.000 Mitarbeiter, verzeichnete zuletzt ein Umsatzplus von 21 Prozent (auf 108,5 Milliarden US-Dollar) und ist mittlerweile die Nummer 2 am Smartphone-Markt. Wiederholte Vorwürfe und Unterstellungen machen dem IKT-Spezialisten allerdings das Leben schwer.

„Im letzten Jahr hat sich für Huawei sehr viel verändert“, stellte Joe Kelly (Huawei Vice President Corporate Communications) fest. „Das verwundert mich, denn wir haben nichts anders und nichts falsch gemacht. Wir geben keine Daten weiter und unsere Technologien sind sicher. Wir sind offen und transparent – kommen Sie nach Shenzhen und überzeugen Sie sich selbst davon“, lud er die anwesenden Top-Manager ein.

 

Auch in Österreich verzeichnet das Unternehmen seit 2007 eine positive Entwicklung: Mit einem 100-köpfigen Team wurden 2018 rund 255 Millionen Euro erwirtschaftet. 

 

Huawei Austria-CEO Pan Yao ist es wichtig, die guten Beziehungen in Österreich aufrechtzuerhalten bzw. weiter auszubauen, aber auch, für den Erfolg etwas zurückzugeben: „Wir wollen weiterhin erfolgreich mit lokalen Partnern zusammenarbeiten und unsere Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weiter ausbauen. Mit unserem Förderprogramm für Studierende leistet Huawei einen Beitrag zur Gesellschaft und unterstützt junge IKT-Talente.“ Mit dem ersten Huawei-Flagship-Store außerhalb Chinas (Eröffnung im Sommer 2019) setzt Huawei auch ein klares Zeichen für den Standort Wien.

 

Hochkarätiger Austausch

Die Fragen aus dem Publikum sowie der rege Austausch beim anschließenden Networking verdeutlichten, dass Österreich Huawei positiv begegnet. Mit dabei waren u. a. Manager und Ex-Kanzler Christian Kern, ÖBB-CIO Marcus Frantz,  WKO-Vizepräsident Christoph Matznetter, Harald Strazl des Außenministeriums, Madeleine Salinger (Stadt Wien), Metro-Vorstand Thomas Rudelt, Werbe- und PR-Profi Niko Pelinka, Michael Wimmer (ORF), Historiker und ORF-Korrespondent Raimund Löw, Diplomat und Politiker Wolfgang Petritsch.

Foto-Highlights

Fotos: Martin Lusser, Toni Lintner