News 2015

Chinas Elektroautos könnten westliche Automarken erschüttern

Sind die Tage des Verbrennungsmotors in China gezählt?
Sind die Tage des Verbrennungsmotors in China gezählt?

In Peking hat der gefährliche Feinstaub vorübergehend fast das Zwanzigfache des Grenzwerts erreicht. Sind die Tage des Verbrennungsmotors gezählt?

 

China setzt seit etwa zehn Jahren massiv auf das batteriegetriebene Elektroauto. Das Motiv: Man will einen weltweit erfolgreichen Autokonzern schmieden. Bei der Benzintechnologie kann das nicht gelingen, weil der Vorsprung der Etablierten zu groß ist. Bei einem Siegeszug des Elektroautos könnte China jedoch eine führende Rolle spielen.

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Abend mit Botschaftsrat Gao Xingle 高行乐 "Win-win zwischen China und Österreich: Stand und Perspektive"

V.l. Janet Mo, Georg Zanger, Gao Xingle, Veronika Ettinger, Helena Chang, Peter Buchas
V.l. Janet Mo, Georg Zanger, Gao Xingle, Veronika Ettinger, Helena Chang, Peter Buchas

Am 26.11.2015 verriet der neue Wirtschaftsrat der Chinesischen Botschaft in Österreich, Gao Xingle, den Mitgliedern und Interessenten der ACBA, wie China in den nächsten Jahren seine Entwicklung plant. In seinem faszinierenden Vortrag malte er nicht nur ein rundes Bild der chinesischen Wirtschaftspolitik, sondern vermittelte auch, in welchen Bereichen mögliche Kooperationsszenarien liegen.

 

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EU-China Business Association publishes the first bulletin

From the editor: We are very delighted to be able to present three interviews in this first issue of the quarterly EUCBA Bulletin. Lord James Meyer Sassoon, President of the EUCBA, introduces the Association and its aims. H.E. Hans-Dietmar Schweisgut, Ambassador of the European Union to China, presents his views on EU-China economic and trade 

relations, while H.E. Madame Yang Yanyi, Ambassador of the People’s Republic of China to the European Union introduces China’s important “One Belt, One Road” initiative. 

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Minister a. D. Dr. h. c. Karl Blecha wird Ehrenpräsident der ACBA

Minister a. D. Dr. h. c. Karl Blecha
Minister a. D. Dr. h. c. Karl Blecha

Wir freuen uns, dass wir in der Person von Charlie Blecha einen ehrwürdigen Ehrenpräsident unserer Wirtschaftsvereinigung finden konnten: seit September 2015 haben wir die große Ehre, Minister a. D. Dr. h. c. Karl Blecha in dieser Funktion in der ACBA begrüßen zu dürfen.

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Food and drug safety in Austria

Dr. Georg Zanger, President of ACBA, spoke at the 8th Multinational Corporation Leader Roundtable Meeting & International Forum for Food and Drug Safety and Responsibility on 7th November in Beijing. The transcript of his speech:


Ladies and gentlemen, good afternoon!


As you certainly know, Europe suffers from refugees at the moment. I’m proud that Austria is internationally recognized as brilliant in solving this enormous problem. That reminds us that, eating and drinking is an essential part of our daily routine in order to survive. 

 

Eating food is an emotional affair, more than the mere intake of nutrition and issues related to food are omnipresent in the media. The illustration of dangers and risks is very important in this context.

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"EU-CHINA Industrial Policy Dialog" in Brüssel

6. Meeting des "EU-China Industrial Dialog"
6. Meeting des "EU-China Industrial Dialog"

Am 30.10.2015 fand in Brüssel das 6. Meeting des seit 2011 eingerichteten “EU/CHINA Industrial Policy Dialog” statt. 


Vertreter der EU und der VR China trafen einander um die weitere Kooperation bei der Errichtung von Standards in der Industrie zu schaffen, die besser geeignet sind, den Energieverbrauch in beiden Bereichen zu senken.

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Member's news: Corporation Service Company Acquires Koehler Group

Corporation Service Company® (CSC®) announced today that it has acquired Koehler Group, a Hong Kong-headquartered provider of incorporation, tax, accounting, and trade support services. 

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5. China-EU Social Ecological and Legal Forum in Qingdao

Dr. Georg Zanger referiert beim Forum
Dr. Georg Zanger referiert beim Forum

Am 23. und 24.09.2015 fand in Qingdao eine Umweltkonferenz statt, die von der Rosa Luxemburg Stiftung eingerichtet wurde. Generell gab das fünfte Forum dieser Art Einblick in die künftige Umweltpolitik in China. Das Klima und die Luft in den Großstädten gibt extremen Handlungsbedarf. China hat es bisher abgelehnt, sich in den internationalen Klimaverhandlungen zu binden und damit anderen Industriestaaten wie den USA gleichgetan. Es gab zwar eine Verbesserung in die Richtung umweltfreundliche Einrichtungen, wie den Ausbau der Hochgeschwindigkeitszüge, insgesamt ist die Belastung der Umwelt aber bedrohlich geworden. Es hat sich erwiesen, dass die Freiheit des Marktes nicht geeignet ist, Umweltprobleme zu lösen. Insbesondere die Kohlewirtschaft, die einen Großteil des Energiebedarfes abdeckt, ist ein Grundübel, das bekämpft werden muss. 

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Der Handel am chinesischen Aktienmarkt

Seit mehr als zwanzig Jahren wird in China mit Aktien gehandelt. Der chinesische Aktienmarkt umfasst die Wertpapierbörsen in Shanghai und Shenzhen unter der Regulierung der nationalen Wertpapier-aufsichtskommission (China Securities Regulatory Commission).  Hinzu kommt die separat organisierte und durch die Hong Kong Securities Regulatory Commission kontrollierte Börse in Hongkong, wo über 60% der Umsätze mit Aktien aus China getätigt werden. 

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ACBA empfängt hochrangige Delegation aus Hainan

ACBA empfängt Delegation aus Hainan
ACBA empfängt Delegation aus Hainan

Die ACBA und ihre Mitglieder hatten die Ehre, am 13.09.2015 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus Hainan in Wien zu empfangen. Die Delegation präsentierte umfassende Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten, die Mitglieder der ACBA mit großem Interesse wahrnahmen.

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ACBA Report 10: AIIB - Asian Infrastructure Investment Bank

 Der ACBA Report Nr. 10, verfaßt von Frau  Julia Heiligenbrunner, beleuchtet die hochaktuellen Entwicklungen rund um die Gründung der Asiatischen Infrastrukturinvestionsbank (AIIB) www.aiib.org  im Sommer 2015.   Analysen zu den geopolitischen Interessenslagen im Triangel USA-Europa-Japan werden ebenso dargestellt wie die Verknüpfungen mit den Bemühungen zur Etablierung der "Neue Seidenstraße".

 


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Delegation der Bank of China in Wien

Guoli Tian (Chairman Bank of China) mit Dr. Georg Zanger
Guoli Tian (Chairman Bank of China) mit Dr. Georg Zanger

Von 31.08.2015 bis 07.09.2015 weilte eine Delegation der Bank of China in Wien. Geleitet vom Chairman Herrn Guoli Tian kamen der Präsident Huaiyu Chen, der General Manager Shiqiang Wu und Jiandong Xu, der derzeit noch in Deutschland tätig ist, in Hinkunft aber nach Wien ziehen wird. Die Bank of China wird eine Niederlassung in Österreich gründen und Jiandong Xu wird der Leiter des Unternehmens in Wien werden. 

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Ein Gürtel, eine Straße – Chinas neue Strategie alter Verbindungen

Die neuen Seidenstraßen verbinden China und seine wichtigen Handelspartner
Die neuen Seidenstraßen verbinden China und seine wichtigen Handelspartner (Bildquelle: http://www.wsj.com/articles/chinas-new-trade-routes-center-it-on-geopolitical-map-1415559290)

Xi Jinping erwähnte am 7. September 2013 zum ersten mal in Kasachstan das strategische Konzept des wirtschaftlichen Gürtels und einen Monat später in Indonesien die Idee der maritimen Straße:Ein Gürtel, eine Straße — One Belt, One Road (OBOR). Der Wiener würde darunter wohl eine Verbesserung der Sommerbaustellen auf Wiens größter Straße verstehen; für den Chinesen bedeutet es eine Loslösung von überalterten Finanzstrukturen, die Integration bis dato schwacher Handelspartner und somit ein solides Fundament für den Ausbau des Chinesischen Traums.

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Sino Danube Logistics – Wien wird Knotenpunkt der Neuen Seidenstraße

Zhao Bin, Botschafter der VR China in Österreich, mit Luo Zhongming, Managing Director der Sino Daube Logistics bei der Eröffnungsfeier des Unternehmens in Wien
Zhao Bin, Botschafter der VR China in Österreich, mit Luo Zhongming, Managing Director der Sino Daube Logistics bei der Eröffnungsfeier des Unternehmens in Wien

China ist bekannt für die proaktive Umsetzung seiner Strategien, sobald sie beschlossen sind. Beschlossen wurde der neue Gürtel der Seidenstraße, der von China bis nach Europa führen soll — und schon wird am Brückenkopf in Europa gearbeitet. Für die erste mitteleuropäische Niederlassung von China Shipping Container Lines CSCL wurde Wien als Standort ausgewählt. 

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Logistik zwischen China & Europa - die neue Seidenstraße

Der Warenfluss zwischen China und der  EU betrug in vergangenen Jahren zirka 300 Milliarden Euro, umgekehrt wurden Güter im Wert von zirka 150 Milliarden Euro aus der EU nach China exportiert. Dies stellt eine enorme logistische Herausforderung dar. 

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Globale Wirtschaftspolitik mit neuem Wind – Gründung der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB)

Die Gründung der AIIB in Peking, Oktober 2014 (Bild: Reuters)
Die Gründung der AIIB in Peking, Oktober 2014 (Bild: Reuters)

Trotz ungelöster Finanzkrisen ist die Entstehung der G20 die einzige institutionelle Maßnahme, die seit 2007 für das Ziel einer besseren Lösung internationaler wirtschaftlicher Fragen umgesetzt wurde. Die Mitsprache der G20 fällt allerdings noch weit hinter die Macht der G8 zurück und selbst diese Erweiterung auf 20 kann die stets steigende Komplexität benötigter Antworten nicht ausreichend widerspiegeln.

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Chinesische Investoren – Fluch oder Segen?

Der chinesische Geschäftsführer Dalong W. sieht mit Stolz aus dem Bürofenster auf das Firmengelände in Baden Württemberg. Die Firma brummt wie noch nie. Die Umsätze steigen, der Gewinn sowieso.

Wie mühsam war es den Europäern klar zu machen, „die Chinesen“ wollen das erworbene deutsche Unternehmen nicht ausplündern und zusperren, sondern kaufen, ausbauen und neue Märkte erschließen.
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Neue gemeinsame Wege des Chinesischen Wirtschaftsrats und der ACBA

(vlnr) Janet Mo, Peter Buchas, Helena Chang, Shan Qing, Gao Xingle, Jiang Bo
(vlnr) Janet Mo, Peter Buchas, Helena Chang, Shan Qing, Gao Xingle, Jiang Bo

Am 30. April 2015 diskutierte der Chinesische Wirtschaftsrat Gao Xingle mit der ACBA die Zukunft der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Chinas und Österreichs. Begleitet durch den ersten Sekretär Jiang Bo sowie die Attachée Shan Qing wurden in dem Treffen abgestimmt, wie die Chinesische Botschaft mit der ACBA ein optimales Umfeld schaffen kann, in dem Initiativen zwischen den zwei Ländern gut gelingen werden.

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Chinesische Investoren beleben den Markt

Vor Investoren aus China muss niemand bange sein. Es gibt viele erfreuliche Beispiele, dass alle Partner von der fernöstlichen Investitionsbereitschaft profitieren können.


Der italienische Reifenhersteller Pirelli wurde in einem 7,1 Milliarden € schweren Geschäft von einem chinesischen Unternehmen übernommen. Chinesische Unternehmer drängen nach Europa. China will sich von der "Fabrik der Welt" zum Investor und Mitspieler auf anderen Märkten im Ausland wandeln.

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ACBA ist Mitglied der EUCBA (EU-China Business Association)

Seit 2015 ist die ACBA Mitglied in der EU-China Business Association (EUCBA) und bietet damit ihren Mitgliedern eine noch größere Reichweite an Informationen und Veranstaltungen. Die EUCBA ist eine EU-weite Non-Profit Organisation, die für einen Erfahrungs- und Wissensaustausch für Wirtschaftsverbindungen mit China sorgt. Die EUCBA vereint 19 Mitgliederorganisationen in 18 Ländern und repräsentiert mehr als 3.500 Unternehmen. Sie agiert als Kommunikationskanal zwischen Unternehmen und auch staatlichen Institutionen in China und der EU, organisiert Geschäftsdelegationen und Veranstaltungen wie den EU-China Business Summit. 

 

Weitere Infos über EUCBA: http://www.eucba.org/en/ 

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Management by Konfuzius: ACBA Report No. 9

ACBA Report No. 9: Management by Konfuzius
ACBA Report No. 9: Management by Konfuzius

Die Besonderheiten der interkulturellen Zusammenarbeit im Management verstehen und kulturkonform potentielle Konflikte managen. Dazu hat Prof. Stefan Messmann, ehemaliger Topmanager bei Shanghai Volkswagen einen ausführlichen Bericht verfasst und mit zahlreichen konkreten Beispielen aus der Praxis angereichert.

 

Dieser spannende Bericht steht für Sie nun zum  Download  bereit.

 

Veröffentlicht im März 2015, in deutscher Sprache

 

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ACBA Jahresbericht 2014

ACBA Jahresbericht 2014
ACBA Jahresbericht 2014

Wir freuen uns, die Veröffentlichung des ACBA Jahresberichtes 2014 bekannt zu geben! Unter der Leitung von Mag. Veronika Ettinger als Herausgeberin des Berichtes und mit tatkräftiger Unterstützung durch Janet Mo konnten wir auch heuer wieder gemeinsam mit Mitgliedern und Partnern der ACBA eine breite Palette von Artikeln zu verschiedenen Aspekten des chinesisch-europäischen Wirtschaftsaustauschs zusammenstellen. Dabei kommen Themen zur Technologie- und Investitions-entwicklung, Bildungsaustausch, Internet- und Geschäftskultur ebenso zur Sprache wie Details zum Marketing & Branding, der Mitarbeiterentsendung und des Supply Chain Managements. Mehrere interessante Interviews mit Repräsentanten von erfolgreichen österreichischen Unternehmen in China setzen Akzente auf das Vermitteln von konkreter Erfahrung vor Ort. 

 

Der Bericht ist gratis zum Download verfügbar.

 

Veröffentlicht im März 2015, in deutscher Sprache

 

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Offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundespräsidenten: Teilnahme Österreich an der Asian Infrastructure Investment Bank AIIB

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Fischer!

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann!

Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Mitterlehner!


Die im Jahr 2010 als gemeinnütziger Verein zur Verbesserung der gegenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen und zum kulturellen Austausch zwischen Österreich und China gegründete Austrian Chinese Business Association ACBA trägt der wachsenden Bedeutung Chinas für die österreichische Wirtschaft Rechnung und bietet eine Vielzahl von Geschäftschancen für Unternehmer aus Österreich in China und umgekehrt für chinesische Unternehmer und Investoren in Österreich.

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Die Chinesische Strategiekultur — Ein genauer Blick auf Sunzis Klassiker

Mit Sicherheit erinnern Sie sich an eines der letzten, nicht wenigen Büchlein zu Sunzis Kunst des Krieges (孙子兵法) und wie sehr er für kampflosen Sieg steht. Vielleicht ist Ihnen auch Einiges an Parallelen für die Geschäftswelt erzählt worden. Ganz sicher haben Sie aber Vieles an Informationen über Chinas wirtschaftlichen und damit auch politischen Aufschwung erhalten und wie friedlich dieser gemäß chinesischer Kultur und Tradition über die Bühne gehen würde. 

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Recht an Grund und Boden

Immobilienblase in China? Die Metropolen (z.B. Shanghai) scheinen immun zu sein.
Immobilienblase in China? Die Metropolen (z.B. Shanghai) scheinen immun zu sein. (Bild: Peter Buchas)

Im Zuge der Kollektivierung unter Mao wurden ländliche Grundstücke  landwirtschaftlichen Kollektiven übertragen und das Eigentum an  Grund und Boden in den Städten ins Eigentum des Staates überführt. Das neue Zivilrecht gestattet Firmen und Privatpersonen den Erwerb des Nutzungsrechtes als eine Art Erbpacht. Als Zeitraum sind bis zu 70 Jahren vorgesehen. Nach Ablauf dieser Zeit fällt der Grundbesitz an die lokale Regierung zurück. 

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Weniger Kohleverbrauch für China – Ein Schritt Richtung Energiewende

Wendet sich China zur Sonne? (Bild: Janet Mo)
Wendet sich China zur Sonne? (Bild: Janet Mo)

Mit einem Anteil von etwa 30% hält China den größten Ausstoß von Kohlendioxid weltweit und zählt damit zum der globalen Verursacher der Folgen des Klimawandels. Vor einigen Jahren noch hat China seine Mitverantwortung für eine grüne Zukunft nicht priorisiert, doch brachten die Klima-Gespräche in Lima vergangenen Dezember eine bedeutende Wende in diese Politik. Bis zum Jahre 2030 nimmt sich China vor, die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren und den Anteil von nicht-fossiler Energie auf 20 Prozent zu steigern.

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