Niels Muus

Professor und Direktor des Opera Masters Program – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien 

Musik Direktor und Professor für Oper – Central Academy of Drama (Zhong Xi) Beijing 

Seine musikalische Ausbildung erhielt Niels Muus an der Königlich Dänischen Musikakademie und bei Lehrern wie Franco Ferrara, Jakob Gimpel, Tatjana Nikolajewa und Carlo Zecchi. 

Von 1992 bis 1999 war er Erster Kapellmeister am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er neben der Pflege des italienischen Opernrepertoires für international aufsehenerregende Ausgrabungen wie z.B.: Maskerade von Carl Nielsen und Antikrist von Rued Langgaard verantwortlich war. Anschließend wechselte er als Dirigent und Casting Direktor an die Wiener Volksoper, wo er insgesamt vier Jahre lang tätig war. In dieser Funktion entdeckte und forderte er eine ganze Anzahl von jungen Sängern, die  heute zur bedeutenden Sängergeneration zählen. 

Als Dirigent tritt er international an renommierten Konzerthäusern, wie der Berliner Philharmonie, am Gewandhaus (Leipzig), der Tokyo Opera City und der Academia di Santa Cecilia in Rom in Erscheinung. 

Als Spezialist für die Wiener Operettentradition dirigiert Niels Muss seit 10 Jahren in den bedeutenden amerikanischen Konzerthallen die traditionellen Neujahrskonzerte für Salute to Vienna. 

Als Liedbegleiter feierte er am Théâtre des Champs-Elysées in Paris und in der Londoner Wigmore Hall große Erfolge. 

Seit 2016 ist er Künstlerischer Direktor der Opern Projekt der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker. 

Seit 2019 ist Niels Muus auch Musikdirektor und Professor für Oper an der Central Academy of Drama (Zhong Xi) in Beijing. 

Neben der tiefen Verbundenheit mit der Wiener Tradition gilt Niels Muus auch als Spezialist im italienischen Opernfach. Die bisherigen internationalen Höhepunkte seiner Karriere waren Aufführungen von L’elisir d’amore (Macerata Opera Festival, Seoul), L’Assedio di Corinto (Korinth – Kultur Olympiade), Aida (Peking, Reggio Calabria), Rusalka (Moskau, Aarhus), Die Fledermaus (Moskau, Tokio), Die lustige Witwe (Messina), Otello (Ankara), Falstaff (Rovigo, Trento, Bozen), Macbeth (Jesi, Fermo), Il capello di paglia (Messina), Le nozze di Figaro, Don Giovanni (San Francisco), La Clemenza di Tito (Oberlin), Der Zauberflöte (Macau) und Satyricon (Darmstadt)

Muus erhielt für seine Arbeit bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen: Für die Einspielung von Gaetano Donizettis L’elisir d’amore den „Critic’s Pick“ der New York Times, für Antikrist des dänischen Komponisten Rued Langgaard den „Critic’s Choice“ des Grammophone Magazine und der Rundfunkpreis der Danmarks Radio und für La Pastorella (mit Akiko Nakajima und Peter Schmidl) eine Nominierung für den Preis der deutschen Schallplattenkritik. 2016 erhielt Niels Muus auch die Nominierung zum renommierten amerikanischen Pulitzer Prize für CD: Judith Zaimont: Symphony no. 4

DVD und CD auf folgenden „labels“: 

  • deutsche Gramophon
  • Denon 
  • Arthaus Musik 
  • TDK-RAI
  • Preiser Records Vienna
  • Gramola 
  • Sorel Records New York