Sails of Shanghai 2025 in Wien – Ein Brückenschlag zwischen Shanghai und Österreich
Am 3. und 4. November 2025 fand im Austria Center Vienna eines der bedeutendsten bilateralen Wirtschaftsereignisse des Jahres statt: die „Sails of Shanghai“ Trade Show samt Austria-China Business Matching Meeting mit Fokus auf AI & Healthcare.
Über 130 Unternehmen und 20 Branchenverbände aus Shanghai waren vertreten – ergänzt durch mehrere Dutzend österreichische Technologie-, Medizin- und Medienunternehmen, die vom Team der Austrian Chinese Business Association (ACBA) koordiniert wurden.

Offizielle Eröffnungszeremonie der „Sails of Shanghai“ in Wien
Ein ambitioniertes Programm für internationalen Austausch
Die Messe ist Teil einer seit 2012 bestehenden Serie, die in über zehn europäischen Ländern erfolgreich durchgeführt wurde .
In Wien präsentierte sich Shanghai auf über 4.500 m² Ausstellungsfläche mit einem umfassenden Branchenmix – von Robotik und KI bis Biotechnologie, Medizintechnik, Smart Manufacturing, neue Materialien, Elektronik, Energiemanagement und Dienstleistungen.
Zusätzlich zur Ausstellung fand am 4. November von 10:00–11:30 Uhr das Austria-China Business Matching Meeting (AI & Medical) statt, organisiert gemeinsam von der ACBA und der Shanghai Delegation. Das Matching folgte einem klar strukturierten Ablauf mit 5 Matching-Runden á 6 Unternehmen sowie anschließender „Free Communication“-Phase .
Der Zweck des Austria-China Business Matching Meetings bestand darin, präzise 1-zu-1-Begegnungen zwischen österreichischen und chinesischen Unternehmen zu ermöglichen und so einen direkten, effizienten Austausch zu fördern. Im Mittelpunkt standen der Technologietransfer sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich KI-gestützter Medizintechnologien. Darüber hinaus zielte das Format darauf ab, konkrete Projektpartnerschaften anzubahnen – etwa in der Diagnostik, der Robotik, im Smart-Healthcare-Bereich oder in der digitalen Gesundheitsinnovation – und damit einen nachhaltig wirkungsvollen Brückenschlag zwischen beiden Innovationsökosystemen zu schaffen..
Wer war aus Österreich vertreten?
Die Teilnehmerlisten zeigen ein breites Spektrum österreichischer Unternehmen, darunter:
- ACMIT, Taurob, XUND Solutions, Virostone, World Data Lab,
- Raiffeisen Bank International, Arrow ECS,
- Vertreter aus Medien (Kurier, Xinhua), Handel, KI-Beratung, Smart Manufacturing,
- zahlreiche KMUs aus Technologie, Elektronik, Lebensmittelproduktion und Industrie.
(40 namentlich gelistete österreichische Teilnehmende laut offizieller ACBA-Liste) .
Diese Vielfalt zeigt, wie viele Branchen bereits heute konkrete Berührungspunkte mit KI, Medizintechnik und Industrie-Innovation suchen.
Wer kam aus Shanghai?
Die chinesische Delegation umfasste laut offizieller Teilnehmerdokumentation über 130 Unternehmen in 20 Branchenverbänden, darunter:
- GeneTech (IVD & molekulare Diagnostik)
- BOIN Hearing Technology (AI-Hörgeräte)
- Ti5robot (Robotik & humanoide Plattformen)
- PLATO Technology (Cloud/AI, Drohnen, Energietechnik)
- SUMSEMI (Halbleiter & hochvolumige Elektronikprodukte)
- Dana Technology (MEMS, Energiemanagement-Chips)
- CMA Testing (globales Qualitäts- und Innovationszentrum)
- Unternehmen aus Biotech, Optik, Smart Manufacturing, Energie, Sicherheit, Industrie 4.0 und vielen weiteren Zukunftsfeldern.
Auffällig: Mehr als 40 % der Aussteller waren Technologie-Innovationsunternehmen, darunter Robotik, Drohnen, AI-Chips und neue Energietechnologien.

ACBA-Präsident Georg Zanger unterstreicht in seiner Eröffnungsansprache die Bedeutung der bilateralen Wirtschaftskooperation
Warum das Matching ein Erfolg war
Die Veranstaltung war aus mehreren Gründen bemerkenswert erfolgreich:
1. Enormes Interesse aus beiden Ländern
Die ACBA erhielt bereits im Vorfeld zahlreiche Rückmeldungen und Kooperationsanfragen von Vereinen, Verbänden und Unternehmen – bestätigt durch die breiten Einladungen an medizin- und KI-nahe Organisationen wie AUSTROMED, ASAI oder ÖVKT .
2. Effektiver Matching-Prozess
Das Format „6 × 6-Runden“ ermöglichte konzentrierte Gespräche in kurzer Zeit – genau so geplant vom offiziellen Forumskonzept .
3. Hohe komplementäre Stärken
Österreichische Unternehmen brachten Expertise in MedTech, Hochpräzisionsrobotik, KI-gestützte Diagnostik, Krankenhaus-Software und Life-Science-Innovation ein, während chinesische Firmen breite Fertigungskompetenz, Skalierbarkeit, Hardware-Expertise und Marktzugang boten.
4. Vielfältige Kooperationsfelder
Die Themen reichten von Roboter-Antriebssystemen über Hörgeräte mit KI, Diagnostikplattformen, Sensorik, Semiconductor-Technologie, Smart-City-Lösungen und industrielle Automatisierung – alles klar dokumentiert in den Firmenprofilen der Delegation .
5. Starkes Echo während des gesamten Events
Die Veranstaltung war stark besucht, und viele Gespräche gingen nach der offiziellen Matching-Zeit in freie Diskussionen über – wie im Ablauf vorgesehen („Free Communication“) .
Ein Schritt nach vorne für bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Hongge Zhang bei der offiziellen Geschenkübergabe während der 22. Shanghai Fair 2025 in Wien.
Die „Sails of Shanghai“ Trade Show hat gezeigt, dass die Nachfrage nach internationaler technologischer Kooperation zwischen Österreich und China wächst – besonders in KI, Gesundheitsinnovation, Elektronikfertigung und Medizintechnik.
Mit über 250 Ausstellern, zahlreichen Networking-Aktivitäten, einer starken Medienpräsenz und konkreten Projektgesprächen war die Veranstaltung ein klarer Erfolg und ein wichtiger Impuls für die weitere Zusammenarbeit.
Die ACBA freut sich bereits auf die nächsten Schritte – und auf zukünftige Kooperationen, die aus diesen ersten Kontakten entstehen werden.